Dokumentarisches Video, 58 Min., Farbe Buch und Regie: VALIE EXPORT, Ingrid Wiener, Oswald Wiener, Elisabeth Förster-Staffleuer; Kommentare und Text: Ingrid
Wiener, Oswald Wiener, VALIE EXPORT; Kamera: VALIE EXPORT, Volkmar Voitl ; Ton: das Team, Purzl Klingohr, Karl Königsberger,
Johannes Neubauer, Ewald Riedelmayer; Schnitt: Elisabeth Förster-Staffleuer; Produktion: Interspot, im Auftrag des
ORF/ Wien, Kunststücke, Redaktion: Wolfgang Lorenz, Wolfgang Ainberger (Kanada/Österreich) Uraufführung: Internationale
Filmfestspiele Berlin, Panorama, 1987 Erstausstrahlung/ ORF am 1.8.1986
Video,
15 Min., s/w Kamera: VALIE EXPORT documenta 6, Kassel 1977 Das Statement von Helke Sander Wann ist der
Mensch eine Frau? wurde für den Spielfilm Unsichtbare Gegner 1979 produziert
an die zeitungen ergehen aussendungen
mit der bitte, frauen sollen sich zur verfügung stellen und einschneidende erlebnisse erzählen, wo sie sich als frauen gefühlt
und erlebt haben. [...] wichtig ist jedenfalls an diesen erlebnissen, egal ob sie positiv, glücklich, stolz oder negativ,
demütigend, distanzierend waren, der aspekt, dass die situation durch die geschlechtliche differenz, durch die identität als
frau bestimmt worden ist. auf diese weise könnte das utopische gegenstück, zu jedermanns autobiografie: jederfraus autobiografie
zustande kommen, eine genaue kenzeichnung der in unserer gesellschaft existierenden merkmale des begriffs frau! (Szely, Sylvia
(2007), EXPORT LEXIKON, 1. Aufl., Wien.)
Objektfilm - Filmobjekt, Expanded Movie, Expanded Cinema durchsichtige PVC-Folie
mit dem Portrait von VALIE EXPORT (Negativ) Foto: Josef Tandl mit Peter Weibel XSCREEN, Köln 1968
11'33'', Video der Performance, Video
auf DVD (2007) Text, Performerin VALIE EXPORT deutsch mit Englischen Untertitel Kamera: Natali Multimedia, Florenz Kamera
Laryngoskop: Erhard Suess Teil der Medieninstallation The Pain of Utopia. Der Schmerz der Utopie 52nd International Art Exhibition,
La Biennale di Venezia, Venedig 2007
nach dem gleichnamigen Foto-Poem
von 1968: „ich sage die zeige mit zeichen im zeigen der sage (frei nach Martin Heidegger)" Video-Poem, 2 Min., s/w, ohne
Ton (Transfer auf DVD 2003) Performerin: VALIE EXPORT The Austrian Exhibition, Demarco Gallery, Edinburgh 1973
Video,
11 Min., s/w Dokumentation der gleichnamigen Performance im Badischen Kunstverein, Karlsruhe 1978 PerformerInnen:
VALIE EXPORT, Peter Weibel mit Peter Weibel
„Schallplatte, die in eine Kassette gesteckt Filme projiziert, weg vom
Magnetband, weg vom Zelluloid." (V.E. 1968) Expanded Movie Projekt mit Peter Weibel
Zur Zeit der Dreharbeiten zu UNSICHTBARE GEGNER stürtzt die Wiener Reichsbrücke ein. VALIE
EXPORT hört die Nachricht, fährt hin und filmt ... (Anm. d. Hg.) (Szely, Sylvia (2007), EXPORT LEXIKON, 1. Aufl., Wien.)
Video, 45 Min., Farbe Ein Film von VALIE EXPORT 16mm-Kamera: Peter Roehsler, Moritz Gieselmann;
Videokamera: VALIE EXPORT; Super8-Kamera: Ingrid Wiener, Oswald Wiener; Schnitt: Ewa Fichtel; MAZ-Schnitt: Karl Königsberger;
Ton: Gerhardt Ordnung, Rudolf Fink, Ingrid Wiener, Peter Schwaba; Produktion: mungo-film, im Auftrag des ORF/ Wien, Kunststücke,
Redaktion: Wolfgang Ainberger, Wolfgang Lorenz Kino Premiere: Internationale Filmfestspiele Berlin, Panorama, 1986 Erstausstrahlung/ ORF am 20.12.1985
N8mm, 3 Min., Farbe, ohne Ton Expanded Cinema, Objektfilm PVC-Leinwand,
Projektor Kamera: VALIE EXPORT mit Peter Weibel [Erstaufführung nicht recherchierbar]
Video, 30 Min., Farbe (Transfer auf
DVD 2006) Regie: VALIE EXPORT; Bild: Peter Roehsler; Schnitt, Ton: Hannes Deinböck Produktion: ORF/ Wien, für den steirischen
herbst 1988
Video, 10 Min., s/w = Teil des Videos „Wann ist der Mensch eine Frau?" Körperüberblendungen, Zyklus mit historischen Rekonstruktionen,
Körperstellungen, Nachstellungen Kamera: Hermann Hendrich, Schnitt: VALIE EXPORT documenta 6, Kassel 1977
Dieses Tape ist ein Teil des Videotapes "Wann ist der Mensch eine Frau?" Es zeigt weibliche Körperhaltungen, überblendet mit historischen Abbildungen weiblicher Figuren wie Madonnendarstellungen,
Heiligendarstellungen, biblische Figuren. Der in Körperhaltungen manifestierte Ausdruck in seiner historischen Ausprägung
wird untersucht. In den Gemälden der Vergangenheithat sich unbemerkt ein Archiv der Körperhaltungen niedergeschlagen, die
für die Untersuchung der Gefühlszustände und -mythologien ihrer Zeit von großem Ausdrucks- und Informationswert sind. (Szely,
Sylvia (2007), EXPORT LEXIKON, 1. Aufl., Wien.)
Konzept, eine Reihe von Kurzfilmen fürs Fernsehen Porträts vorgeschlagen
von: H.C. Artmann, Friedrich Gulda, Xenia Hausner, Arnulf Rainer und Yvonne Rainer sowie ein Selbstporträt VALIE EXPORT
Video, Ton, 54 Min. (ungeschnitten), Farbe geführt von Margarete
Lamb-Faffelberger, Kamera: VALIE EXPORT [abgedruckt als "Ein Gespräch mit Julian Schutting". In: Literaturkritik und Erzählerische
Praxis. Deutschsprachige Erzähler der Gegenwart. Hgg. von Herbert Herzmann. Tübingen 1995, 153-160.]
Video, 7 Min., s/w (Transfer auf DVD
2003) Dokumentation der gleichnamigen Körperaktion im Studio VALIE EXPORT, Wien 1973 Kamera: Hermann Hendrich, Schnitt:
VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT
Video, 20 Min., s/w Dokumentation
der gleichnamigen Aktion in der Mariahilferstrasse, Wien 1976 Body-Action, Straßenaktion Kamera: Peter Weibel (ungeschnitten) PerformerInnen: VALIE EXPORT mit Monika Hubmann, Karl Zuckriegl
16mm, 5 Min., Farbe = Teil des Projekts
„Schriftfilm" „Nicht mehr Worte in ihrem graphischen Ausdruck auf der Leinwand lesen, die Bedeutung, Semantik drückt sich
durch die Farbe aus. Für jeden Begriff, jedes Wort eine Farbe, Farbschattierungen. Man schult das Auge für Farbschattierungen."
(V.E. 1968)
16mm, 2 Min., Farbe, ohne Ton Kamera: VALIE EXPORT Gefilmt
im Kontext des Projekts „Sitzgruppen" von Walter Pichler, Breitenbrunn/ Burgenland 1970 [nicht aufgeführt]
„VALIE EXPORTS ERSATZWEIHNACHTSBAUM:
Foto im Eiskasten, in der Luxusausgabe mit gefrorenem Eisstern im Tiefkühlfach. (Fotocollage nach einem Entwurf von Valie
Export: Kurt Aigner/OÖN)“, in: Oberösterreichische Nachrichten, Dez. 1982, Archiv V.E.
Video, Ton, 45 Min., Farbe geführt von Margarete Lamb-Faffelberger,
Kamera: VALIE EXPORT [abgedruckt in: Margarete Lamb-Faffelberger: VALIE EXPORT und Elfriede Jelinek im Spiegel der Presse.
Zur Rezeption der Feministischen Avantgarde Österreichs. Austrian Culture Series. Vol.7., New York 1992.]
N8mm, 30 Min., s/w, Realton Expanded Movie tragbares
Mikrofon Idee, Konzept, Kamera, Gestaltung/Schnitt: VALIE EXPORT; der Film wurde während der Vorführung von V.E. und P.W.
kommentiert mit Peter Weibel Occam Filmstudio, München 1968
N8mm, 3 Min., s/w, ohne Ton Raum-Zeit-Film, Urlaubsfilm
mit Bestellschein, Scheck oder Bargeld Kamera, Schnitt: VALIE EXPORT mit Peter Weibel Augusta Lichtspiele, München 1969
Expanded Cinema,
Intermedium, expanded communication autogenerative Tonleinwand, PVC-Folie, Fotozellen, Elektronikbox, Verstärker, Lautsprecher,
Filme, Publikum mit Peter Weibel multi media 1, Galerie Junge Generation, Wien 1969 Das magische Auge 1969 2 Min. Video Dokumentation der gleichnamigen Aufführung aus dem Beitrag „Wiener Underground", in: Apropos Film, gestaltet
von Helmut Dimko und Peter Hajek, Erstausstrahlung/ ORF am 12.9.1969
Video, 18 Min., s/w Dokumentation
der gleichnamigen Persona- Performance im Rahmen des Internationalen Kölner Kunstmarktes 1977 Kamera: Mike Steiner Performerin: VALIE EXPORT Produktion: Intermedia Art Team Studiogalerie/ Berlin (Mike Steiner)
Video, 135 (3 x 45) Min., Farbe dreiteilige Fernsehserie über den internationalen Avantgarde- und experimentellen Film:
1. Teil: Inszenierter Raum - Inszenierte Zeit, 2. Teil: Reale Bewegung - bewegliche Realität, 3. Teil: Struktureller Film Drehbuch, Konzept und Präsentation: VALIE EXPORT; Regie und Gestaltung: Zoltan Pataky; Kamera: Walter Hendl, Johann Weninger,
Hans Georg Havlik; Bildschnitt: Rudolf Pfabigan; Ton: Johann Riedl; MAZ Technik: Hannes Wusta, Heinz Lahner; Maske: Lucia
Laskaris; Bauten: Adolf Smalix; Produktionsleitung: Ewald Hontsch; Produktion: ORF/ Kunststücke, Redaktion: Wolfgang Ainberger,
Wolfgang Lorenz Erstausstrahlung/ ORF Teil 1 am 14.11.1984 Teil 2 am 21.11.1984 Teil 3 am 28.11.1984
Video, 2 Min., Farbe Mitarbeit:
Fritz Prašek, Tänzerin: Brigitte Walk; Musik: Gerhard Reiter; Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion/ Wien, im Auftrag des
ORF/ Wien und der ars electronica, Linz 1986
Video, 3 Min., s/w, ohne Ton (Transfer
auf DVD 2003) Phase 1 und 2: GEGENEINANDER, Phase 3 und 4: MITEINANDER, Phase 5: EINANDER. Kamera: Peter Weibel,
Schnitt: VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT; Darsteller: Hermann Hendrich „Oberösterreichische Avantgarde. Malerei,
Graphik, Plastik, Objektkunst, Aktionen." Wolfgang Gurlitt Museum, Linz 1975
Die Wege der zwischengeschlechtlichen
Kommunikation sind in unserer Gesellschaft vorgezeichnet. Die Politik des Verhaltens, wie sie unsere Gesellschaft Mann und
Frau auferlegt, kann körperlich demonstriert werden. Die Rolltreppe, die aus einer abwärts laufenden Bahn besteht, zeigt
in fünf Phasen die bestehenden Kommunikationssysteme. Mann und Frau sind miteinander durch ein Seil verbunden, das sie um
den Leib haben. (Szely, Sylvia (2007), EXPORT LEXIKON, 1. Aufl., Wien.)
16mm, 6 Min., s/w, ohne Ton Erweiterung des
Films „movement movie" aus dem Jahre 1970 Kamera: Eric Timmermann, Schnitt: VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT
16 mm und Super8 Filme, 10 Min., s/w, ohne Ton Expanded Cinema, Filmaktion, Raum-Film, Filminstallation, Spatialfilm 2 Super8-Kameras: VALIE EXPORT, 16 mm-Kamera: Hermann Hendrich Schnitt, Montage: VALIE EXPORT Performerin: VALIE
EXPORT festival of independent avant-garde film, National Film Theatre, London, 1973
(vermutlich 1984 / 1985) Konzept für ein Fernseh-Portrait,
ORF/ Wien
Dieses Filmportrait soll einen Mann zeigen, der sich durchaus seiner Fähigkeiten
und Möglichkeiten bewusst ist, da er einerseits seine spezifische körperliche Konstitution früh erkannt und andererseits geahnt
hat, welche persönliche Entwicklung ihm offen stehen könnte, wenn er die richtigen Verbindungen zwischen diesen Fähigkeiten
und den nutzbaren Umständen in der Öffentlichkeit herstellen könnte. Für Schwarzenegger war es klar, dass er nicht als
"Botschafter einer Kulturnation" mit seinem ausdrucksvollen Körper Karriere würde machen können, sondern nur dann, wenn Körper
Schwarzenegger das MArkenzeichen selbst wird, unabhängig vom Ballast einer europäisch-geistigen Tradition. (aus dem Exposé
"Portrait Arnold Schwarzenegger")
16 mm und Super8 Filme, 10 Min., s/w, ohne Ton Expanded Cinema,
Filmaktion, Raum-Film, Filminstallation, Spatialfilm 2 Super8-Kameras: VALIE EXPORT, 16 mm-Kamera: Hermann Hendrich Schnitt,
Montage: VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT festival of independent avant-garde film, National Film Theatre, London, 1973
Projekt, Experimenteller Film Die Identität, das Leben,
die Arbeit und Ideen von fünf Frauen anagrammatisch ineinander verschmolzen: Danielle Sarréra, Linda Lovelace, Ada Lovelace,
Unica Zürn, VALIE EXPORT
permanente Installation, Theater an der Wien, Wien
Anagrammatische Komposition
mit Würfelspiel: Meine Diagramme, meine Aufzeichnungen, Vorarbeiten für das Kunstwerk, meine gewürfelten Zahlenaufzeichnungen:
In einem langen, intensiven Zeitprozess, bis 2010, wurde die Komposition von mir gewürfelt, die verschiedenen Abläufe in unterschiedlichen
Aufzeichnungen auf Papier notiert. Diese Aufzeichnungen habe ich auf das Schema, Diagram der Zahlentafel von W.A. Mozart übertragen.
Die Transposition von Klavier für Sopransaxophon wurde von Gerald Preinfalk durch geführt. Die ineinander zusammengefügten
Zahlendiagramme und die Klangaufzeichnungen Sopransaxophon habe ich als Anagramm für die gläsernen Notenblätter gestaltet,
wobei die gläserner Notenblätter, unterschiedlich groß, unterschiedlich zueinander gefaltet wurden, deshalb "Anagrammatische
Komposition ". (Archiv VALIE EXPORT)
Video, Farbe, Ton, 5'48'' Anagrammatische Komposition mit Würfelspiel: Konzept/Performerin/Montage:
VALIE EXPORT Bearbeitung und Einspielung Sopransaxophon: Gerald Preinfalk Ton-Aufnahmeleitung: David Blabensteiner Kamera/Set/Montage:
Xaver Challupner Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion Wien Uraufführung: Theater an der Wien, 2010
Fotoedition SCHATTEN,
für dieUniversität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz zur Verfügung gestellt.
In
zwei Phasen fällt das Wort "Shadow" auf Papier, Grau auf Weiß, wie ein Fotogramm eines realen Schattens. Der Schatten ist
der Verweis eines Objektes außerhalb des Bildes, das von einer entgegengesetzten Lichtquelle beleuchtet wird. Der Reinerlös
der Edition soll den Studierenden der Kunstiversität Linz zu Gute kommen. Es wird ein VALIE EXPORT Preis gestiftet, der von
einer hochrangigen Jury betreut und im Abstand von 2 Jahren jungen KunststudendInnen ein Stipendium ermöglicht.
11'30'', Film, Video auf DVD (2008) Text,
Performerin VALIE EXPORT deutsch mit Englischen Untertitel Kamera Laryngoskop: Erhard Suess
Der Film entstand aus der Performance “The voice as Performance, Act and Body†? 2007 Arsenale.
La Biennale di Venezia, 52. Esposizione Internazionale d.Arte/ 52nd International Art Exhibition. Pensa con i sensi - sensi
con la mente. L'arte al presente
Text zum Videofilm: Elfriede
Jelinek. Ungeduldetes, ungeduldiges Sichverschließen (ach, Stimme!), Februar 2009 Die
Stimme ist gerade unterwegs zur Sprache. Sie kann sich dabei nicht aufhalten lassen, sie hält sich ja schon selber auf. Irgendwo
muß sie schließlich wohnen. Sie hält sich in der Kehle auf, dort trifft sie die Sprache, und gemeinsam gehen sie dann wieder
aus dem Hals hinaus ins Leben. Das ist der Sprache nicht bewußt, denn es interessiert sie nur, was sie zu sagen hat.Lesen
Sie mehr
Zwei Scheren, verschränkt
zu einer grazilen Skulptur, bringen die Eleganz und Form, aber auch die notwendige Schärfe zeitgenössischer Kunst auf den
Punkt. Eine Skulptur „tanzender Scheren“ dient der Performerin, Künstlerin als Ausgangspunkt für ihren Entwurf der TQW-Kampagne
in den Monaten März/April 2009.
„Jede Bewegung ist wie ein Schnitt im Raum“. Mit den Scherentänzerinnen übersetzt
VALIE EXPORT ein Kernprinzip ihrer langjährigen künstlerischen Praxis in eine Skulptur. Seit den sechziger Jahren macht
EXPORT – nicht zuletzt durch Einsatz ihres eigenen Körpers – Kunst als „Einschnitt“ in unsere gewohnte Wirklichkeitserfahrung
deutlich. Sie entlarvt Wirklichkeit als Konstruktion, die durch Normen der Gesellschaft und eingeübte Wahrnehmungsmuster gebildet
wird. Dadurch markiert sie in ihren Arbeiten stets jenen Moment, der Widerstand, Selbstbestimmung und die Überwindung der
eintrainierten Muster ermöglicht.
„Jeder Schnitt erfordert“ eine manuelle Bewegung, einen individuellen Rhythmus,
keine genormten Bewegungen! Jede Hand schneidet in verschiedenen Rhythmen.“
Für VALIE EXPORTs Skulpturenedition
für das Tanzquartier Wien verbeißen sich zwei Metallscheren im rechten Winkel in einander. Eine deutlich sichtbare Schweißnaht
verschmilzt das Paar zu einem haptisch verführerischen – und zugleich gefährlich spitzen – Objekt. Ihrer
ursprünglichen Funktionsweise beraubt, fordern die Scheren als Kunstwerk zum Angreifen und spielerischen Experimentieren auf.
VALIE EXPORT entwickelte fünf unterschiedliche Scherenskulpturen, die in limitierter Auflage (10 Stück) produziert
wurden.
Das TQW März/April – Plakat (und alle anderen Druckwerke und Inserate) zeigt ganz in der Tradition von
EXPORTs konzeptueller Fotografie eine Schere als „virtuelles“ Instrument, das in einen analogen Filmstreifen eindringt. Als
Grundlage des Motivs dienst eine manuelle Schneidebewegung der Künstlerin, die für die Herstellung des Plakates eine original
Experimentalfilmrolle (aus den 60er Jahren) aus ihrem Werkarchiv mit Scheren weiter bearbeitet. Der Schnitt zum computergenerierten
Bild erfolgt quer zum Filmkader und erweitert das Prinzip der im rechten Winkel verkeilten Scherentänzerinnen auf die mediale
Ebene der TQW –Drucksorten.
„EXPORT vereint in ihren Produktionen kreative
und kritische Praxis – Avantgarde und Feminismus, Film und Repräsentationskritik, Performance und kritische Kulturstudien.
Ein präzise Sprachanalyse von Bildpolitiken wird zu ihrem Charakteristikum und durchzieht ihr Gesamtwerk bis heute. (....)
In EXPORTs neuen Arbeiten ist eine Strategie der subversiven Affirmation und Überidentifizierung im Sinne De Carteaus auszumachen,
wenn sie drastische Medienbilder aus dem Internet übernimmt oder ambivalente Situation der Abrüstung aus einem flüchtigen
Zeitungsartikel real im Kalaschnikowturm nachstellt. Die Sichtbarmachung der chinesischen Hinrichtungen sowie des alltäglichen
Gemetzels im Irakkrieg bedeutet eine „andere“ Produktion. Die Künstlerin äußert sich „nicht über eigenen Produkte, sondern
in der Umgangsweise mit den Produkten“ - - in unserem Fall in für jeden zugänglichen Bildern aus dem Netzt
–„ die von einer herrschenden (...) Ordnung aufgezwungen werden. (1) De Certeau bezeichnet diese „andere Produktion“, deren
Bewegungen sich „innerhalb des Sichtfeldes des Feindes“ abspielen, als Taktiken. Dies Taktik erlaubt es EXPORT , an bestimmtem
politischen Diskursen teilzunehmen, diese sich anzueignen und dabei gleichzeitig zu unterwandern, sich über die Sprache und
deren Grammatik zu verständigen, (...)“.
(1) Michel de Certeau, Kunst des Handelns, Berlin 1988, S. 13,
siehe Inke Arns, Überidentifizierung und subversive Affirmation als postmoderne Versionen "apopathischer" Wiederholungsstrategien
der sowjetischen Spätavantgarde (Oberiu), Disputationsvertrag, Berlin 2004, S.5
Performance, THE PAIN OF UTOPIA, DER SCHMERZ
DER UTOPIE
La Biennale di Venezia, 52. Esposizione Internazionale d'Arte / 52nd International
Art Exhibition. Pensa con i sensi - sensi con la mente. L'arte al presente / Think with the Senses - Feel with the Mind.
Art in the Present Tense Arsenale, Venezia 2007
Die widerspenstige Stimme, die gespaltene Stimme. Die Stimme ist
Suture, die Stimme ist Naht, die Stimme ist Schnitt, die Stimme ist Riß, die Stimme ist meine Identität, sie ist nicht Körper
oder Geist, sie ist nicht Sprache oder Bild, sie ist Zeichen, sie ist Zeichen der Bilder, sie ist ein Zeichen der Sinnlichkeit.
Sie ist ein Zeichen der Symbole, sie ist Grenze. Sie spricht den „gespaltenen Körper.", sie ist in der Kleidung des Körpers
verborgen, sie ist immer woanders. Der Lebensatem ist ihre Quelle...... ...
weiterlesen
Loop, DVD Installation, Video auf DVD (2007), 4teilig Text, Performerin VALIE
EXPORT Teil der Medieninstallation The Pain of Utopia. Der Schmerz der Utopie 52nd International Art Exhibition, La Biennale
di Venezia, Venedig 2007
Filminstallation, Transfer 16mm auf elektronisches Medium,
digitaler Stempel, Farbe Performerin VALIE EXPORT Teil der Medieninstallation The Pain of Utopia. Der Schmerz der Utopie 52nd
International Art Exhibition, La Biennale di Venezia, Venedig 2007
Panoramatische Videoinstallation, 6 Min., Farbe (Transfer auf DVD
2003) 6 Monitore, 6 Videos in Serie geschaltet Laryngoskopische Aufnahmen Darsteller: Robert Stockinger "Pol'yp*to"ton", Charim
Galerie, Wien 2002
Die Macht der Sprache zeigt ihre Spur noch lange nach dem Schweigen. VALIE
EXPORT
24 Köpfe aus Wachs,
24 Köpfe aus Aluminium, 12 Köpfe aus Bronze (gegossen), 3 DVDs, 3 Monitore Maße je Kopf 29 x 16 x 26 cm, Gesamtmaß der
Installation variabel
Motiv B: Genetic Code V.E, it is the sequence of gene bearing the blueprint for human interferon.
The structural gene itself begins at the nucleobase No. 61; it is translated, codon by coden, into protein‘; ‚met‘ refers
to ‚methionine,‘> etc. The lower-case letter sequence from 1 to 23 is called a leader sequence; it is necessary
for the secretion of the completed interferon molecule from the cell and is thereafter capped.(Detail). 1992
Motiv
C: Biografie V.E. mit generierten Computerprogramm hergestellt, (Detail), 2000
50teilige Installation Videoinstallation,
5 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2003) 25 Monitore 16mm-Kamera: Xaver Challupner, Ton: Ingeburg Hausmann, Schnitt: VALIE EXPORT
mit 3 Monitoren erstmals bei „Trans: Territorien oder die Häuser der Schildkröten", Residenzgalerie, Salzburg 1998 mit 25
Monitoren erstmals bei "Ob/De+Con(Struction)", Goldy Paleyy Gallery, The Galleries at Moore, Moore College of Art and Design,
Philadelphia/ Pennsylvania 2000
seit 2006 permanente Installation im Museum Arbeitswelt Steyr
working_world.net - Arbeiten und Leben in der Globalisierung
5 Glasstelen,
die in durchschnittlicher Kopfhöhe mit der Rückseite einer Maske als Hohlform von beiden Seiten bedruckt sind, so daß der
Blick durch die Stehle hindurch zum Ort einer Begegnung werden kann - mit der korrespondierenden Leerstelle oder einem Gegenüber.
In umgekehrter Form ist die Signatur der Maske, ihre Nummerierung,
als Blindenschrift aus der Fläche hervortretend
nach Außen aufgearbeitet. Für eine Aufstellung im öffentlichen Raum während der Ausstellung „Masken - Versuch über die Schoa“
(25.07.1997-26.10.1997) des Jüdischen Museums in Wien konzipiert.
„Die „Passage
des Erinnerns“ ist eine Passage, die durchschritten wird als Weg entlang von Ereignissen des Gedenkens. Sie erschließt sich
dem Menschen nicht durch passive Betrachtung, sondern fordert seine aktive Auseinandersetzung.
Zwei Wände.
Zwei Wände, eine aus dunklem Stein, die andere aus opakem Glas, bilden, zueinander geneigt, eine Passage, deren räumliche
Wirkung als körperlich-sinnlicher Eindruck des Mahnmals erfahrbar ist. (...) Schrift und Ton (...) Beim Durchgehen der
Passage werden - mittels Sensoren - Tonbandtexte aktiviert, die aus den vertikalen Ton-Fugen in der Steinwand hörbar werden.
Die Texte sind sehr leise, so daß das Ohr nahe an die Fugen gebracht werden muß. (...) Inhalt der Texte: Gesänge, Texte, Musik
jüdischer Geschichte, Ton- und Geräuschcollagen ... Im breiten, geöffneten Teil der Passage wird mittels eines im Stein integrierten
Lasers Text auf die opake Glaswand projiziert. Die rote Schrift ist auf der Innenseite zu lesen, zeigt jedoch auf der Außenseite
ein bewegtes spiegelverkehrtes Textbild. Durch die Projektionsart und die Größe der Projektionsfläche entstehen im Passageninneren
leichte Verzerrungen anamorphischen Charakters, die den Texten eine dramaturgische Gestaltungsbedeutung verleihen. Alle geschriebenen
Texte werden auch in Blindenschrift zu lesen sein.
Aktion und Reaktion.
Schrift und
Ton transportieren keine statische, sondern eine bewegte, fließende Botschaft, die sich für den einzelnen Menschen immer wieder
neu aufbaut. Das Mahnmal reagiert aktiv auf den Menschen, wird erst von ihm durch Bewegung zum Sprechen - im wörtlichen Sinn
- gebracht. (...) Beim Umgehen des Mahnmals sind zwei Zitate zu lesen: Auf der Außenseite der Steinwand die Frage: „Warum
soviel Widerstand gegen das Erinnern?“ (Luce Irigaray), auf der Außenseite der Glaswand ein Satz von Franz Kafka: „das einzig
reale ist der schmerz“.“ (Auszug aus dem Text von VALIE EXPORT, in: Katalog zum Wettbewerb)
„Einer der grausamsten Eingriffe in die weibliche Psyche und in den weiblichen
Körper ist die noch immer praktizierte sexuelle und genitale verstümmelung von Mädchen und Frauen. In mehr als 25 Ländern
Afrikas und Asiens ist die weibliche Beschneidung immer noch weit verbreitet. Auch in Europa werden diese Eingriffe trotz
gesetzlicher Verbote noch praktiziert. Die weibliche Beschneidung wird als Geschlechtsverstümmelung bezeichnet, es handelt
sich dabei um eine einschneidende Körperverletzung, die Teil der kontinuierlichen Gewalt gegen Frauen in vielen Kulturen und
Gesellschaften auf der Grundlage des Biologismus ist. In dieser Gewaltanwendung geht es um die Beschneidung der weiblichne
Sexualität, des Sexes und um die Deformation der Psyche, des Ichs. Identität, wie auch kulturelle Differenz wird im Zusammenspiel
von Geschichte, Sprache, Erinnerung und Macht immer wieder neu verhandelt, verändert und erfunden. Differenz ist nicht neutral,
und Identität ist eine wichtige Voraussetzung politischen Verhaltens. Der Körper ist das Hauptzeichen, das möglich macht,
die Geschichte als Konstruktion zu erfahren und sichtbar zu machen.“ (V.E.Archiv)
1. Version: SCHNITT IM RAUM:
Installation als Einschnitt in das Museum, als Öffnung und Verbindung von Außen und Innen für die Ausstellung im Museum
Moderner Kunst/ Wien 1997 konzipiert. 2. Version: RIß IM RAUM Die Installation wurde anschließend vom Architektur Zentrum
Wien übernommen und in dessen Eingangsbereich im Museumsquartier /Wien angebracht.
Text- Laserinstallation, Akustische Installation Wanne mit Altöl, Laserprojektion
von Schrift auf schwarzes Öl in vier Becken, akustische Installation: Sprachkassette mit glossalischen Texten
Anagramatic Body Der Körper - ein Satz, zerbrochen in Fragmente, eine endlose Kette von Anagrammen, Abbilder einer Realität
die nicht für alle dieselbe Wirklichkeit ist, Meprobamate - Sedabamate in angstvoller Obsession der körperlichen Erfahrung,
die Unbestimmtheit, die Ambivalenz, die bloße Virtualität als phantasmatische Drohung Adapin - Elavil Der Mensch löst sich
vom Körper und von den Bildern des Körpers, eine vertraute Thematik kehrt wieder.
Die Identifizierung des Selbst
mit dem Körper, die Grenzen, die Ausdehnung des Ichs in den Raum und der gleichzeitige Ich-Verlust, das Bewußtsein der Leere
und des Nichts. Die Schnitte in der Haut sind keine Verletzungen, ein hysterisches aufspalten. Amitril - Tranxene Worte zerkratzen
die Ufer meines Mundes Desipramine Der Körper - ein Komplize des Realen, die Erfahrung des Körpers als Grenze.
Variable Installation (Text, Raum)Textinstallation unter Verwendung eines
Anagramms von Unica Zürn, „Ich weiß nicht, wie man die Liebe macht“ (1959); 24 Folien mit Unica Zürn-Textfragmenten im Siebdruckverfahren
bedruckt
„Ich weiss nicht, wie man die Liebe macht.
Wie ich weiss, `macht´ man die
Liebe nicht. Sie weint bei einem Wachslicht im Dach. Ach, sie wächst im Lichten, im Winde bei Nacht. Sie wacht im
weichen Bilde, im Eis des Niemals, im Bitten. Wache, wie ich. Ich weiss, wie ich macht man die Liebe nicht. (Ermenonville,
1959)
Videoessay, 45 Min., Farbe Dokumentation über ungewöhnliche Sprachverwendungen
Regie und Gestaltung: VALIE EXPORT, Ingrid Wiener, Oswald Wiener; Buch: Oswald Wiener; Kamera: VALIE EXPORT, Ingrid Wiener,
Robert Pammer, Bernhard Wallentin, Armin Paar, Peter Kogler; Schnitt: Kurt Studeny; Ton: Oswald Wiener; Produktion: Robert
Melzer, Produktion: P.R.E.-TV im Auftrag des ORF/ Kunststücke, Redaktion: Heinrich Mis Erstausstrahlung/ ORF am 4.12.1992
Dokumentation über ungewöhnliche Sprachverwendungen mit Ingrid und Oswald Wiener
Installationsangaben: Ein Projektor wirft einen Film gehender Füße auf 6 Windschutzscheiben in Folge, die auf dem Boden
stehen. 1. Version (Split Reality 1997, MMK Wien): mit Super 8 mm Film-Projektion. 2. Version (2000, Paley Gallery Philadelphia):
mit Video Projektion. Abbildungen: 1) VALIE EXPORRT. Split Reality, MMK Wien 2) VALIE EXPORT. Zeit und Gegenzeit, Museion,
Bozen
„Bei der Installation Windshields dient die
transparente, gläserne Windschutzscheibe als Leinwand. Das immaterielle Bild auf der bewegten Windschutzscheibe materialisiert
sich in einem Bild, das dem eines Filmstreifens ähnelt. Die Windschutzscheibe wird zum Kader, zum Bildträger. Ähnlich wie
der Betrachter eines Filmes die Abfolge der bewegten Bilder wahrnimmt, nimmt auch der Autofahrer die vorbeiziehenden Bilder
wahr, das Autor wird zur Kamera, die Windschutzscheibe wird zur immateriellen Bildleinwand, die Abfolge der bewegten Bilder
wird zum Film.
Die visuelle Wahrnehmung des Betrachters erfolgt in der Abfolge der Zeitmomente und in derr Zerlegung
des Raumes. Die Inszenierung des in Fragmente zerlegten Selbst.Bildnisses der Installation Windshields, übertragen auf transparente
einzelne Leinwände, entspricht dem Prinzip der Filmmontage, aber auch der zer>>splitter<<ten Wahrnehmung der Wirklichkeit.“ (V.E. in: Kat. zur Ausst. Außerhalb von Mittendrin, Berlin 1991, S. 60)
Dokumentation Video,
73 Min., Farbe Buch und Regie: VALIE EXPORT; Interviewpartner: Vito Acconci (USA), Jean Baudillard (F), Karen Finley (USA),
Dick Higgens (USA), Allan Kaprow (USA), Otto Muehl (P/A), Jorgen Nash (o.O.), Gina Pane (F), Mark Pauline / Survival Research
Laboratories (USA), Gerhard Rühm (A/D), Carolee Schneeman (USA), Jens Jørgen Thorsen (o.O.), Wolf Vostell (D); Kamera: Michael
Anderson (USA), Bert van Munster (USA), Joe Friedman (USA), Kurt Oblak (Spanien), Peter Röhsler (Wien), Walter Köhler (Wien),
Erwin Mayer (Stuttgart), Sepp Thoma (Paris); Assistenz: Andreas Puff-Trojan; Filmschnitt: Ewa Märk-Fichtel, Renate Brandner;
MAZ Technik: Michael Hudecek; Ton: Herbert Krill, Vinzens Lenski; Korrespondent/ USA: Herbert Krill; Produktion: Mungo-Film
GmbH, im Auftrag des ORF/ Kunststücke, Redaktion: Wolfgang Ainberger Erstausstrahlung/ ORF am 31.3.1989
„Die Wandinstallation
„Concrete Computer DisPlay“ ist als eine „Computer-Skizze“ (mediale Skizze) für eine große, computer gesteuerte interaktive
Raum-Text-Installation gedacht. Der „Sprach-Text-Raum“ umfasst alle Flächen eines Raumes, ist begehbar, und besteht aus verschieden
großen Monitoren, die wie die Zeichnung eines Kreuzworträtsels angeordnet sind. Für jeden Buchstaben der Wörter / Texte wird
ein Monitor benützt. Der Partizipient kann mit Hilfe verschiedener Computerprogramme u.a. auch Kreuzworträtsel herstellen,
lösen. Es werden aber auch Programme zugängig sein, die nach Eingabe eines Wortes durch den Partizipienten alle möglichen
Ver-Formungen, Verwandschaften des Wortes als neue Wörter, Texte auf die Monitore bringen - Permutation, Variante, Kombination
- aber auch phonetisch verwandte Wörter / Texte aus anderen Sprachen, Wortspiele in verschiedenen Sprachen. Ebenfalls werden
Programme arbeiten, die Ähnlichkeiten und Unterschiede des / der eingegebenen Wortes / Wörter analysieren und daraus Anagramme
herstellen (Mediale Anagramme).
Die Programme reagieren aber auch auf die menschliche Stimme, aus der sie ebenfalls
Eigen-Sinn und Verwandtschaft visuell zusammenstellen, und - die Monitor-Wände können auch sprechen. Es werden somit Text/Wort-Räume
geschaffen, die den aktiven Besucher umgeben und einen interaktiven Umgang mit den Texten und der Technik schaffen: der Computer
reagiert durch Analyse und Programm auf die Eingaben des Partizipienten, der Partizipient reagiert aber auch wieder auf das
sichtbare Resultat der Programme, so entsteht eine fortwährende Interaktion und Inter - Kommunikation zwischen Mensch und
Maschine und Maschine und Mensch auf der Ebene des Wortes, des Textes, der Sprache. Eine Mensch - Maschinen - Sprache, ein
Text - Körper, entsteht. Das Ziel dieses Projektes wäre ein 5-stöckiges Haus mit -zig gefüllten Sprach-Computerräumen, in
denen unablässig in unbestimmter Folge Texte produziert werden, Sinn-volle und Sinn-neue.“ (V.E., in: Im Licht des Monitors
1990)
Video, 12 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2003) Teil des Episodenfilms „Sieben Frauen - Sieben Sünden / Seven Women
- Seven Sins" (weitere Episoden von Chantal Akerman, Maxi Cohen, Laurence Gavron, Bette Gordon, Ulrike Ottinger und Helke
Sander) Regie & Buch: VALIE EXPORT; Kamera: Edgar Osterberger; Schnitt: Ewa Fichtel-Märk; Ton: Heinz Ebner; Grafik:
Fritz Prašek; Kostüme: Perdita Chan, Ursula Pürrer, Angela Hans Scheirl; Philosopheme: Peter Weibel; DarstellerInnen:
Susanne Widl, Alfred Neugebauer, Elfriede Jelinek, Silvia Eiblmayr, Herwig Kempinger, Peter Weibel, Werner Schimanowich u.a.; Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion/ Wien, im Auftrag des ZDF/ Das kleine Fernsehspiel, Redaktion: Brigitte Kramer Ein Film von VALIE EXPORT Erstausstrahlung/ ZDF am 27.1.1987
16 mm, 18 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2004) Buch und Regie: VALIE EXPORT; Kamera:
Fritz Köberl; Ton: Hans Hartel Darstellerin: Irmelin Hoffer Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion / Wien Uraufführung: Viennale
- Vienna International Film Festival, 1984
„Mit der Skulptur
ist ein Videomonitor verbunden. Das Tape zeigt die heilige Wandlung, einen Teil der römisch-katholischen Kirche und medizinische
Genmanipulation.“ (V. E.) Installationsvarianten: zur ersten Installation war vorgesehen den Monitor mit dem Tape der heiligen
Wandlung auf der Kopfschräge der Installation anzubringen. 1980 waren dann aber Bett und Monitor bei der erstmaligen Präsentaion
der Skulptur auf der Biennale di Venezia getrennt: das Bett befand sich im Innenraum des > Österreichischen Pavillons,
der Monitor war gelöst von der Skulptur auf einer Metallstele im Außenraum angebracht, in Verlängerung der Flucht des Bettes.
Am anderen Ende des Raumes/ Bettes stand ihm ein Monitor gegenüber, auf dem der Film ...Remote...Remote gezeigt wurde. Im Anschluß an die Biennale wurde das Geburtenbett 1980 als dauerhafte Leihgabe der Künstlerin im Skulpturengarten des Schweizer
Hauses/ MMK Wien installiert, wo nun der Monitor seitlich zum Bett aufgestellt und durch ein vorgezogenes Dach geschützt ist.
Die von Monika Faber kuratierte Ausstellung „Split Reality“ zeigte ebenfalls die Installation „Geburtenbett“.
Spielfilm, 16mm, 124 Min., Farbe Regie: VALIE EXPORT; Drehbuch: Peter Weibel,
unter Mitarbeit von VALIE EXPORT; Kamera: Wolfgang Dickmann, Karl Kases; Schnitt: Tina Frese, Friedl Mayer; Ton: Herbert Prasch;
Geräuschcollage: Walter Stangl; Trick: Zbig Rybczynski & Trifi Gmbh.; Musik: bananen & zitronen, gesungen von monsti-ingrid
wiener und VALIE EXPORT, Zither: Karl Swoboda, Hotel Morphila Orchester; DarstellerInnen: Reneé Felden, Maria Martina, Susanne
Widl, Klaus Wildbolz u.a.; Produktion: VALIE EXPORT Filmproduktion/ Wien Uraufführung: Internationale Filmfestspiele Berlin,
Internationales Forum des Jungen Films, 1980
Der Film zeigt die psychischen wie sozialen
Bedingungen der Frau in der heutigen Gesellschaft: das Zerbrechen an alten Lebensformen und die Suche nach neuen Verhaltensformen".
„Menschenfrauen ist ein Beziehungsfilm, der die Beziehungen zwischen den Menschen, geprägt durch ihre geschlechtliche Identität,
an einem nicht alltäglichen Beispiel zeigt.
Er schildert die Beziehungen des Journalisten Franz S. zu vier Frauen.
Der Film zeigt keine Lösungen. Er zeigt wie die Verhältnisse hier und heute sind, die Verflechtungen und Verstrickungen des
menschlichen Zusammenlebens und das Bedürfnis, einem determinierten Verhalten zu entkommen.“ (V.E., Archiv, Filmographie)
„Eine Zinkblechrinne
gefüllt mit schwarzem Schmieröl, kraulender Mensch ohne Gesicht, menschl. Haut und urbane Haut aus mit Logos bedruckten Konservendosen,
die Stadt rutscht wie nach einer „Natur“katastrophe auf ihr Abbild in die ölige Tiefe. Am Ende der schwarzen Rinne das gespiegelte
Foto einer Heuschreckenlarve, ANACRIDIUM AEGYPTICUM, auf das die Sinn(en)lose, sinnenleere Figur zuschwimmt.“ (V.E., Archiv)
„Motto: Das Leben ist in unseren Händen,
auch wenn wir gleiten und uns schwer darin bewegen, aber schlagen wir nicht dagegen, so werden wir verschwinden.“
Videoskulptur, Video Installation, 1978/1996 variable Länge,
s/w, ohne Ton Closed Circuit Installation 2 Videokameras auf Drehscheiben, 3 Wände mit schwarzen und weißen Streifen (waagrecht,
diagonal, senkrecht), 24 Monitore „Split Reality: VALIE EXPORT", Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, 20er Haus, Wien
1997
Installation mit rotierenden Video-Kameras montiert auf einer Deckenkonstruktion, Seitenwände
mit vertikalen, diagonalen, horizontalen schwarz/weiß Streifen, angelehnt an den Aufbau von 1978, aber ohne Toninstallation.
Spielfilm, 16mm, 112 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2007) Regie: VALIE
EXPORT, unter Mitarbeit von Peter Weibel; Buch: Peter Weibel, unter Mitarbeit von VALIE EXPORT; Idee: VALIE EXPORT (1972);
Kamera: Wolfgang Simon; Schnitt: Herbert Baumgartner, VALIE EXPORT; Fotografie: Helga Borsodi, Monika Hubmann, Wolfgang Soos,
Karl Heinz Koller, Hermann Hendrich, Wilhelm Krejci, Eric Timmermann, VALIE EXPORT; Ton: Klaus Hundspichler, Tonsynchronisation:
Mel Kutbay, Toncollage: Hans Hartl, Rainer Kalchauser; DarstellerInnen: Susanne Widl, Peter Weibel, Dr. Josef Plavec, Monika
Helfer-Friedrich u.a.; Produktion: VALIE EXPORT/ Wien Festival Premiere: Internationale Filmfestspiele Berlin, Internationales
Forum des Jungen Films, 1977
„seit langer zeit schon interessierte mich die bildnerische darstellung
von psychischen zuständen, die empfindungen die der körper erleidet wenn er seine identität zerstört hat, wenn das ich sich
durch die hautfetzen frißt und die unfähigkeit zu siegen ihre konstante wirkung hat, wenn der innenraum des körpers sein experiment
zur versteinerung konditioniert, wenn stahlhüllen die gelenke gerade biegen und die verbrauchte identität mit stahlnägeln
an die mythomanie geschlagen ist. ich habe 68 mit körperaktionen begonnen, die ich jetzt noch immmer mache, sich aber langsam
den elementen der aktion entfernen und die darstellung in seinem ablauf zu einem stück werden läßt. meine zeichnerischen arbeiten
sind ausdruck des eingefrorenen körpers, des einbetonierten körpers in seiner umwelt. in meinen bis jetzt entstandenen kurzfilmen
zeigen die wunden und deformationen am körper durch die zwangs-versteigerung in den strukturen unserer gesellschaft. manieristische
gebärden und gesten als freude am schmerz.
Die Aktion fand 2 Mal statt:
Einmal allein mit VALIE EXPORT, fotografisch dokumentiert; und ein 2. Mal für Videoproduktion zusammen mit anderen Akteuren
(Monika Hubmann, Zuckriegl)
„Aktion: Der Vogel wird mit einer Schnur (ca. 1 1/2 m, abhängig von der LW-Größe) im Mittelpunkt der mit Leerkader bestrahlten
LW befestigt. (von LW ist eine Stange, -der Vogel kann sich ausruhen). Vor dem Monitor wird mit Schnüren (Klebestreifen)
ein Planquadrat angebracht,
das ca. der LW durch die Aufnahme bedingt, entspricht. Mit der Kamera wird jetzt
Sektor für Sektor die Leinwand abgenommen, der Vogel fliegt, und ist - von Zeit zu Zeit - am Monitor zu sehen.“ (Konzepttext,
Archiv V.E.)
Geschwärzter
Gipsabguß einer Hand befestigt auf einer Bleiplatte, Holzplatte; die Fingerspitzen sind von Nägeln durchstochen, die gleichsam
Säulen bildend, die Hand am Boden fixieren.
Video,
Originallänge/ linearer Schnitt 18:43 Min.; 2. Schnitt (1980er) 6:19 Min., s/w, Stereoton (Transfer auf DVD 2003) Kamera: Wink van Kempen, Henk Elenga und Frederic Kappelhof (Lijnbaan Centrum, Rotterdam), Schnitt: VALIE EXPORT
wie die ausdrücke 'hörraum', 'sehraum', 'gesichtsraum', 'raumklänge', 'klangraum', 'klangvolumen'
etc. zeigen, ist musik auf ursprüngliche weise mit raum gekoppelt. das vorliegende tape versucht eine elementare demonstration
dieses areals der ton- und körperbewegungen im raum zu geben. als klangmaterial wurden synthetische töne genommen, sowohl
die möglichen raumpositionen wie die möglichen töne wurden stark reduziert.ausgangsmaterial ist ein einzelner, der vier ersten
obertöne des grundklangs besonders deutlich hörbar. (christian michelis) (Szely, Sylvia (2007), EXPORT LEXIKON, 1. Aufl.,
Wien.)
Stellung im Raum mit zwei am Körper montierten S8mm-Kameras
„Zugeordnete Bestimmung (Tangenten) zum nächstzugeordneten Begriff (Raum) /Zusammensetzung von Aussagen/
Bewegungen `oder´/ `entweder oder´. Der Zuschauer erfährt den Raum durch die jeweils entgegengesetzten Aufnahmen der Kamera.
Zwischen diesen Bildern A, B befindet sich der Körper, der unsichtbar ist, den Raum durchschneidend.“ (Konzeptblatt Generali
/ Wien) „wie man kamera mit sich trägt so trägt man raum mit sich" 1. mittelpunkt „raum“ körper nicht
sichtbar 2. körper = mittelpunkt = werkzeug“ (Archiv V.E.)
1977 schreibt VALIE EXPORT auf dem Erläuterungszettel zum Video in der Ausstellung Körpersplitter (Galerie Nächst St. Stephan
Wien) zur Aktion u.a. als Materialangabe „lebender Vogel“, was ihr nach einem entsprechenden Bericht in der Kronenzeitung
(Staberl), demzufolge sie mehrere lebendige Vögel mit flüssigem Wachs übergossen haben soll, bis diese erstickt seien, eine
Klage wegen Tierquälerei einbringt.
Nach dem sie sich aber auf die Verfahren von Trick und Schnittechnik während
der Erstellung des Bandes berufen kann, wird sie von der Schuld freigesprochen. Die Prozeßunterlagen sind im Archiv der Künstlerin
vorhanden.
16mm, 12 Min., s/w und Farbe (Transfer auf DVD 2003) Kamera: Didi
Performerin: VALIE EXPORT The Austrian Exhibition, Demarco Gallery, Edinburgh 1973
Inhalt:
1. Eine Frau (VE) onaniert mit dem Strahl der Dusche in der Badewanne. 2. Eine Vagina mit Blut (VE). 3.
Eine Vagina mit Sperma (VE). Auf das Foto einer menstruierenden Vagina in einer Fotoentwicklertasse tropft von einer Männerhand
Blut und vermischt sich mit der Entwicklerflüssigkeit;
„Es gibt Normen, wie eine Darstellung erlaubt ist. z.B.
haben wir gesagt, Menstruation und Sperma drücken in einem gewissen Breich auch Mutterschaft, Fruchtbarkeit aus. Diese Darstellung
der Natur des Menschen darf man ‚natürlich‘ nicht bildhaft im Fernsehen oder im kopmmerziellen Kino zeigen. Im Verbalen gibt
es da einen größeren Raum. Aber das Bild einer Schwangeren ist ‚natürlich‘. Im medizinischen Kontext ist es normal, einen
Eierstock zu zeigen. Aber es ist nicht erlaubt, im Fernsehen oder im kommerziellen Kino zu zeigen,wie ein Mann Samen ausstößt,
man darf aber eine Geburt zeigen.“ (VALIE EXPORT im Gespräch mit Helke Sander; abgedruckt in: frauen + film, Nr.7,
1976)
„Statt der heiligen Trinität die reale Trilogie. Was Mann und Frau verbindet, ist die Naturgeschichte.
Eine Untersuchung mit formalen und inhaltlichen Methoden, die einander relativieren, zur Erforschung tiefenpsychologischer
Konstanten. Ein Film in 3 Teilen entsprechend der Trinität von Vater Sohn und Heiliger Geist, die sich in der von Mutter Sohn
und Gott wiederholt und in der von Vater Familie Staat spiegelt. Im Film werden jedoch diese Trinitäten profanisiert.“ (V.E. - Archiv)
16mm, 12 Min., Farbe (Transfer auf DVD 2003) Kamera: Didi Performerin:
VALIE EXPORT The Austrian Exhibition, Demarco Gallery, Edinburgh 1973
„Menschliches Verhalten
wird im Gegensatz zu Maschinen (Tieren) durch Ereignisse in der Vergangenheit beeinflußt, so sehr diese Erfahrungen auch zurückliegen
mögen. Dadurch gibt es eine zur objektiven Zeit parallel laufende seelische Para - Zeit, wo die Gebete der Angst und der Schuld,
die Unfähigkeit zu siegen, Deformierungen, die die Haut aufreißen, ihre konstante Wirkung haben. Ich zeige etwas auf, was
Vergangenheit und Gegenwart darstellt. Ich nage mein selbst von mir. Meine Außenseite zeigt die Innenseite, indem ich mich
nach innen bewege.“ V.E.
"Sprache des Schmerzes. Was Kinderaugen sehen und leiden, was der Zuschauer, die
Zuschauerin sieht an Leiden, dieser Weg vom Sehen zum Sprechen ist die Brücke für die Sprache des Schmerzes" (= die Aktion) V.E.
Video-Performance Raum-Ton-Installation,
1 Videokamera dorsal, 1 Videokamera frontal, 8 Monitore, 4 Tonbänder, 4 Lautsprecher, 3 Stellwände, Lichtschranke, durchsichtige,
plastische Raumspirale Closed Circuit Installation, Closed Circuit Performance im Rahmen von „Pro Musica Nova", Bremen
1978 Performerin: VALIE EXPORT Adjungierte Dislokationen II Video, 22 Min., s/w Dokumentation der gleichnamigen
Video- Performance Aufzeichnung: Joseph Somogyi/ Radio Bremen, Schnitt: VALIE EXPORT
„Dislokation: räumliche
Verteilung, Lageveränderung; adjungiert: Beifügung, Zuerkennung, von dem was auseinander gilt. Das verhalten des Menschen
im Raum und zum Raum, sowohl als auch die Artikulation von Raumbeziehungen zwischen Subjekt - Objekt - Umgebung.“ (Text aus
Kat. Trans-Territorien, Salzburg 1998) Erstaufführung der Video Performance: pro musica nova, 1978 (4.- 10. Mai
1978)
Video-Poem, 2 Min., s/w (Transfer auf DVD 2003) Performerin: VALIE EXPORT 9. biennale de paris. Musée d'Art moderne de la Ville de Paris;
Musée National d'Art moderne/ Musée Galliera, Paris 1975
"METALLENE
GESTEN" Ich trinke das Glas Wasser in der Sommerhitze ich rinne den Schweiß zwischen meinen Füßen und verstehe kein Wort von
deinem Gesicht es ist kalt und ein Körper steht mir zur Seite und ich gebe dein Glas weiter und deine Hitze kann nur meine
Hitze sein. Warum sollte ich ein Meer trinken wenn ich das Leben nicht verstehe. Feb. 1973 „METALLENE GESTEN", 1973 Meine
letzten Arbeiten beschäftigen sich mit der visuellen Notation psychischer Inhalte. Körperhaltungen und Anordnungen des Körpers
mit seiner Umgebung sollen Emotionen weiterleiten.
Diese Körpersprache durch Körperhaltungen ist eine Sprache gleichsam
immaterieller psychischer Prozesse, die zurückreicht bis zu den frühesten Erlebnissen und Erfahrungsformen der Menschheit.
Freude, Hoffnung usw. als elementare menschliche Bedürfnisse bzw. deren Deformationen: Angst, Isolation usw. werden wieder
zu den unmittelbaren Mitteilungen, die so wichtig für unser Leben sind.“ (V.E. zit. nach Filmographie in „Körpersprache
- Bodylanguage, pfirsich 9/10, Steirischer Herbst, Graz 1973)
Durchführung: Hermann Hendrich „Hermann
Hendrich nahm stellvertetend Post und Zusendungen entgegen und hat sie - in seiner besten Annahme - in meinem Sinn beantwortet.
Die Entscheidung war für mich bindend, Kunst=Verantwortung“ (V.E.Archiv)
In diese angstvolle Wirrnis der körperlichen Erfahrungen schiebt sich das hysterische Syndrom:
Verdoppelung des Körpers und Bildung eines alter ego , in dem das Subjekt wie in einem Spiegel die Gedanken, Wünsche und Gesten
abliest, von denen die dämonische Doppelgänger es von vornherein enteignet; hysterisches Aufspalten, bei dem anästhesierte
oder paralysierte Elemente der Gesamterfahrung des Körpers entzogen werden; Phobie – Angst vor Gegenständen, deren phantasmatische
Drohungen, für den Kranken, auf die Integrität seines Körpers abzielen.
Michel Foucault, Psychologie und Geisteskrankheit,
S 38
Blatt 1 Mit beiden Händen gleichzeitig geschrieben Konzentration auf rechte Hand
Blatt
2 Mit beiden Händen gleichzeitig geschrieben Konzentration auf linke Hand
Blatt 3 Nach Diktat mit beiden Händen
gleichzeitig geschrieben
Blatt 4 Nach Diktat mit beiden Händen gleichzeitig blind geschrieben
Blatt 5 Text
zuerst mit der linken Hand dann mit der rechten Hand aus dem Buch gepaust
16mm, 9 Min., s/w Zeit- und Raumfilm, Struktureller Film Kamera: VALIE
EXPORT The Austrian Exhibition, Demarco Gallery, Edinburgh 1973
„Eine Linie (eine Straße)
setzt sich durch die Windschutzscheibe eines fahrenden Autos im Rückspiegel fort. Ein Auto fährt auf der Autobahn, die Kamera
filmt durch die Windschutzscheibe derart, daß auch das Bild des Rückspiegels auf der Leinwand ist. Entgegenkommende Bewegung
und die fortgehende Bewegung, nur unterbrochen durch das fahrende Auto.“ (V.E., Archiv)
„Eine semantische Analyse durch eine Körperdemonstration.
Der nackte Körper rollt zuerst in zerbrochenem Glas und dann auf einer Glasplatte.“ (V.E. zit. nach Filmographie in „Körpersprache
- Bodylanguage, pfirsich 9/10, Steirischer Herbst, Graz 1973) „ich wälze mich zuerst in zerbrochenem glas und dann auf einer
glasplatte. gleiches material evoziert gleiche bedeutung.
zustandsänderungen des materials ändern auch die bedeutung
des materials. glas als scheibe bedeutet: transparenz. glas als scherben bedeutet: läsion. dieser minimalen varianz entspringt
auch der kunstcharakter, der erkenntnischarakter ist.“ (V.E., Archiv)
"Einer gedachten Linie
durch einen Gemeindebau wurde fotografisch nachgegangen. Es wurde von der Außenwand des gemeindebaues beginnend ein Fotogenommen
und so fortlaufend jede wand fotografiert, bis man wieder im Freien war.“ V.E.Archiv
Video,
17 Min., s/w A: Imaginäre Linie, B: Serielle Montage, C: Verkehrung von Innen nach Außen, D: Ein Gegenstand und sein
lautlicher Korpus Kamera: VALIE EXPORT 9. biennale de paris. Musée d'Art moderne de la Ville de Paris; Musée National
d'Art moderne/ Musée Galliera, Paris 1975
sich periodisch wiederholender
ton der in einem synthesizer erzeugt wurde, es sollte nicht die illusion einer sich im raum bewegenden schallquelle erzeugt
werden, vielmehr bewegt sich der ton in einem imaginären bezugsfeld - nach folgendem schema: optisch: NAH -
akkustisch: LAUT und SCHNELLE TONREPETITION optisch: FERN - akkustisch: LEISE und LANGSAME
TONREPETITION dem seitenwechsel LINKS/RECHTS entspricht eine leichte klangfarbenänderung, bei bildteilung hört man gleichzeitig
zwei tonrepetitionen. im zweiten teil des tapes werden die vier verschiedenen stufen der scheinbaren distanz vom betrachter
zum abgebildeten objekt aus psychologischen gründen nicht durch lautstärkenunterschiede deutlich gemacht. vielmehr wird durch
die filterung jeweils einer (Szely, Sylvia (2007), EXPORT LEXIKON, 1. Aufl., Wien.)
Video, 4 Min, s/w (Transfer auf DVD 2003) 1: Touching, 2: Boxing, 3: Feeling, 4: Hearing, 5: Tasting, 6: Pushing, 7: Walking Performerin: VALIE EXPORT electric
cinema, Amsterdam 1971
1: Touching - mit Händen auf Glas 2: Boxing 3: Feeling - Gesicht auf Glas 4:
Hearing - Ohr auf Glas 5: Tasting - Zunge auf Glas 6: Pushing - mit Kopf auf Glasplatte schlagend 7: Walking
- Füße auf Glas gehend
„1967 projekt einer demonstration: eine
schallplatte wird, für das publikum unhörbar, gespielt. ich höre sie ab mit kopfhörern und singe dem publikum vor. (strangers
in the night, sinatra). reproduktion der reproduktion qua unmittelbarkeit.“ „valie ist auf dem tv-schirm des video monitors
(nur ihr kopf). sie trägt kopfhörer und singt das lied, das sie darin hört (strangers in the night). ihr gesang ist zu hören.
vor dem monitor steht ein plattenspieler, auf dem die platte „strangers in the night“ läuft, ihr ton ist nicht zu hören.
realisiert in London, Sept. 1970. new arts lab, 1. int. Underground Film Festival. während der Vorführung Apparatur
zusammengebrochen.“ (V.E., Archiv) „Vor einem Video-Set wird eine Schallplatte mittels Plattenspieler gespielt. Der Ton ist
abgedreht, die Platte unhörbar. Im Monitor ist zu sehen, wie ich diese mit Kopfhörer abhöre und synchron zur Platte singe".
Arts lab 1970 (V.E., Archiv)
Farbtätowierung eines Strumpfbandes auf den Oberschenkel
„body sign action zeigt das buch als extension des menschen bzw den menschen als symbol- und informationsträger für andere
menschen. auch der mensch ist ein medium der kommunikation, wie das kino.“ (V.E., Archiv)
Farbtätowierung eines Strumpfbandes auf den Oberschenkel
„body sign action zeigt das buch als extension des menschen bzw den menschen als symbol- und informationsträger für andere
menschen. auch der mensch ist ein medium der kommunikation, wie das kino.“ (V.E., Archiv)
VALIE EXPORT auf Einladung des undependent
film center zu Gast in München - Aufführung der Performance "Genitalpanik" Frank Skinner in
Unlock Art: Bringing Performance Art to Life - Video
„Durch Abschreiten
eines bestimmten Codes, dargestellt durch ein Zeichen- und Wortsystem am Boden wird durch ein Signal der Videorecorder eingeschaltet,
der durch eine Videobandschleife ein Tonbild erzeugt: Es zeigt eine dem Betrachter zujubelnde Menschenmenge.“ „Die sozialtherapeutische
Dimension von Videosystemen, die technologisch gesprochen im feedback (Rückkoppelung) beruht, psychologisch angewendet in
der beobachtung des eigenen Verhaltens,
kommt hier in der Darstellung lernpsychologischer Matrixen zum Ausdruck:
Bestrafung und Belohnung, Desensibilisierung und Reinforcement eines Verhaltens als Schritte, zwischen Gedanken und Tat jene
Linie zu verfolgen, die durch den sozialen Code die soziale Anpassung garantiert. Tat - Wirklichkeit - Selbsthypnose.“ (V.E.,
Archiv)
„ein fotoelektrischer verstärker wird in die
stimmritze (glottis) einoperiert, und mit einem lichtempfindlichen widerstand verbunden, der an der außenhaut unterhalb des
ohres angebracht wird. bei viel licht, kommt viel strom zum verstärker, ist die lautbildung sehr stark. der fotoelektrische
verstärker regelt die lautbildung, die lautstärke. bei wenig licht kommt wenig strom zum verstärker und die lautbildung ist
sehr gering. dieser life-ton-film liefe also so ab, daß die leute zu mittag furchtbar schreien müssen, gegen abend an stimme
verlieren und des nachts überhaupt stumm sind. da in die region der stimmuskulatur auch nervenfasern des
para- wie sympathischen nervensystems innervieren, kommt es zu folgen unerhörten ausmaßes bei schweißproduktion, sekretion,
darmentleerung, blutzirkulation etc. ein schwitzendes fieberndes geiferndes sabberndes scheißendes individuum schreit sich
durch die landschaft.“
(V.E. in: Weibel, Peter/Valie Export (Hrsg.), wien. bildkompendium wiener aktionismus und
film, (Kohlkunstverlag) Frankfurt 1970, S. 292)
expanded movie, Filmaktion, aktive Leinwand, Film als bedingter Reflex,
Heimfilm, Film Installation
„Was am Zelluloid abgedeckt wurde, wird real auf der Leinwand
durch Zeichen wieder sichtbar gemacht.“ (V.E. zit. nach Filmographie in „Körpersprache - Bodylanguage, pfirsich 9/10,
Steirischer Herbst, Graz 1973) ...
Expanded Cinema, slow motion picture, Filmaktion, Real-Film PerformerInnen: VALIE
EXPORT, Peter Weibel mit Peter Weibel Occam Filmstudio, München 1968
„übertragung einer kategorie
des films in die wirklichkeit: die zeitlupe demonstriert, daß das physikalische phänomen (die geschwindigkeit der bewegung)
ein biophysikalisches (meskalin) ist.“ (V.E. in: Weibel, Peter/Valie Export (Hrsg.), wien. bildkompendium wiener aktionismus
und film, (Kohlkunstverlag) Frankfurt 1970, S. 292: Text)
Ein Sprach(fest)essen 1968: erste Idee auch als „ein tischgespräch" betitelt, Pop Film Nr. 1 (nicht ausgeführte Vorhaben VALIE EXPORT und Peter
Weibel) 1975: 16mm, s/w und Farbe Kamera: Ernst Schmidt jr. PerformerInnen: VALIE EXPORT, Peter Weibel; Darstellerin:
Susanne Widl mit Peter Weibel
„ein kulinarisches fest der sprache. die sprache, die in den mund geht. jedes
wort ein bissen, jeder bissen ein wort. ein augen- und zungenschmaus für jeden alphabeten. sprache als gaumenlust, sprache
als physiologie des geschmacks, eine utopie. süße wörter werden süß schmecken, saure sauer. das wort „gott“ wird gegessen
und wieder ausgespuckt, es folgt das wort „grüß“ nach. die partner zerren sich einzelne wörter (alle buchstaben oder wörter
werden gebacken oder sind aus marzipan) aus dem mund oder schmeißen sie sich ins gesicht usw.“ (V.E. Archiv)
„aktion >genitalpanik< geplant: an
stelle einer vorführung sollte ich mich mit entblößter fut (aus der hose ausgeschnitten) durch die zuschauerreihen drängen,
ergo fut und nase in gleicher höhe, indirekter sexueller kontakt mit dem publikum“ (in: Wien. bildkompendium wiener aktionismus
und film. Hg: Peter Weibel und Valie Export, S. 290)
erstmalige Präsentation der Genitalpanik / Hose und der Vitrinenzusammenstellung (Vitrine 53) innerhalb der Einzelausstellung
VALIE EXPORT Archiv, Kunsthaus Bregenz, 29.10.2011-22.01.2012 (Katalog)
weitere Ausstellungen: MUMOK
Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien. Reflecting Fashion, 15.06.2012-23.09.2012
(Katalog)
Blow up, von N8mm auf 16mm, (1968) Expanded
Cinema, Filmaktion, Filminstallation, Heimfilm, Tischtennisbälle, Tischtennisschläger, Film-Projektor, Musterfilm, aktives
PublikumPerformerin: VALIE EXPORT
Wurde während der Weihnachtsferien in einem Spielzeugwarengeschäft
zum Verkauf ausgelegt. Kassette in „Luxusausführung in Buchform“ und als „Volksausgabe“ (Styropor)“; in Buchform nicht ausgeführt.
„wenn sie glauben, daß körper und geistetraining spaß machen dann ist PP das richtige für sie, nehmen sie ball und
schläger, versuchen sie mit ball und schläger die punkte die auf der leinwand erscheinen zu treffen.“ „Mit Ball und Schläger
muß versucht werden, die Punkte, die auf der Leinwand erscheinen, zu treffen. Ein Film zum Spielen - ein Spielfilm. Ledig
der Semantik wird die Beziehung zwischen Zuschauer und Leinwand klar: Reiz und Reaktion (...) Wie sehr auch der Zuschauer
ins Spiel kommt und mit der Leinwand spielt, an seinem Konsumenten-Status ändert dies nichts, oder nur wenig.“
“notwendig ist, um den film zu spielen: eine solide leinwand, ping pong schläger, ping pong ball, film und projektor.
dieser film ist auch gedacht für tv-sportsendungen. ping pong mit dem fernsehapparat". Archiv VALIE EXPORT
„Am
aggressivsten Valie Exports „Ping Pong“: Zwei Minuten lang geschieht auf der Leinwand nichts - aus dem Lautsprecher versichert
Valie Export, sie habe einen Spielfilm. Mit dem solle das Publikum spielen, statt Film zu konsumieren. Ein Ping-Pong-Ball
wird projiziert, ein Darsteller versucht, mittels Tischtennisball und Schläger diesen „abzuschießen“. Dem Publikum wird mitgeteilt,
Film und Spiel seien in einem Spielwarengeschäft zu kaufen. Jeder könne daheim seinen „Spielfilm“ haben.“ (in: Volksstimme
Nr. 263, 14.11.68; anläßlich der Preisverleihung auf der Maraisiade)
„Rechtwinkelig zur Leinwand steht eine Alu-Folie, auf der sich das Projektionsbild spiegelt, dadurch werden illusionistische
Effekte erzielt (aus einem Boxer werden zwei, ein Boxer boxt mit sich selbst, gegen sich selbst. Splitscreen ist Reduktion
in der Verdoppelung: 2 Bilder mit nur einem Projektor“ (V.E. , Archiv)
An anderer Stelle findet sich in den gleichen
Text noch folgender Hinweis eingearbeitet: „die verdoppelung, in der manieristischen malerei ein bekanntes motiv (da
vinci, dali, clerici, micciota, galllionsfiguren auf antiken schiffen) hat wertow in „der mann mit der kamera“ als merkmal
der kinematographie aufgebracht: er hat sich an den kanten von auslagenscheiben filmen lassen.“ (Neuer Österreichischer
Film, Viennale Wien 1970, S. 54)
Expanded Cinema, 33 Sek. erster
mobiler Frauenfilm, Aktionsfilm, Straßenfilm, Screen Action, Hautfilm, transgesellschaftliche Kommunikation, Sozial-Aktion,
Körper-Aktion Minikino, Besucher, Besucherinnen Performerin: VALIE EXPORT Erstaufführung: 2. Maraisiade - Junger
Film '68, Wien 1968 (statt des preisgekrönten Films "Ping Pong") einmalige Aufführung mit einer Darstellerin, Erika Mies,
Rede dazu von VALIE EXPORT, Köln 1971 TAPP und TASTKINO 1969 2 Min. (Transfer auf DVD 2003) Video-Dokumentation
der gleichnamigen Aufführung aus dem Beitrag „Wiener Underground", in: Apropos Film, gestaltet von Helmut Dimko und Peter
Hajek, Erstausstrahlung/ ORF am 12.9.1969
1. TAPP- UND TASTFILM 1. STRASSENFILM 1. MOBILER FILM 1. ECHTER
FRAUENFILM „Tumulte nach der Preisverleihung Nicht nur zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Jungfilmergruppen,
sondern auch zu einer regelrechten Schlägerei kam es dann im Anschluß an die Verkündigung der Preise.Im Mittelpunkt der Juror
Peter Weibel und der Schweizer Regisseur Georg Radanovicz. Das Handgemenge hatte Valie Export hervorgerufen, als sie ihre
exhibitionistische Farce des „Tapp- und Tastfilms“ demonstrierte.“ (in: Österreichische Film- und Kinozeitung, 22. Jg., 16.11.68)
„Extremes Glanzstück der Exhibition: „1/5 Minute“, ein Werk VALIE EXPORTS, der „erste Tapp- und Tastfilm“ und zugleich auch
der erste wirkliche Film von und mit einer und über eine Frau“. Schon im Foyer und auf der Straße gedenkt VALIE, künstlerisch
zu wirken - mit einem Plastikrahmen vor dem Oberkörper. Der Rahmen ist mit Stoffstreifen bespannt. VALIE über den Zweck und
Sinn des Unternehmens, das möglicherweise in die Entstehung einer Tapp-Familie ausarten könnte: „Die Frau ist ein zentrales
Thema des Films. Der Film aber muß aus dem Kino heraus, ins Volk gebracht werden. Außerdem ist das besser als die derzeit
gängigen Produkte des Kommerzfilms. Der Kommerzfilm bietet Surrogate, wir bieten wirklich etwas. Noch dazu ist die Butalität
dieser Exhibition ein wirksames Mittel gegen den grassierenden Voyeurismus.“ (Ausschnitt aus „Tapp, tapp, ein Film / „Austria
Filmmakers Cooperative“ in München beliebt und zu Gast“, in: Peter Hajek: von Film zu Film, Kurier 12.11.68, 1. Ausgabe)
„es gibt kein Original, deshalb auch
keine Kopie“ (V.E.) „Hier werden abstrakte Zeichen erzeugt durch konkrete Materialien, wird zwischen Natur und Zeichen nicht
unterschieden.“ (V.E. zit. nach Filmographie in „Körpersprache - Bodylanguage, pfirsich 9/10, Steirischer Herbst, Graz
1973)
„Reflexionsgesetz von Wellen. Halbschatten durch ausgedehnte Lichtquelle. Huygerssches Prinzip. Unschärfe.
Beleuchtungsstärke in einer Fläche (Leinwand) nimmt mit dem Kehrwert des Quadrates ihres Abstandes von der Lichtquelle ab.“
(V.E. & P.W. zit. n. `Film als Film´ 1978, S. 198)
Expanded Cinema Screen-Action, Intermedium, Skin-Action, Body-Action Papierleinwand,
Stoffleinwand, Hautleinwand, 2 Papierleinwände, Diaprojektor, Dia, Schere, Rasierklinge, Scheinwerfer, Bazooka-Leibchen, nackter
männlicher Darsteller Performerin: VALIE EXPORT, Darsteller: Peter Weibel XSCREEN, Köln 1968 erstmals mit einer Darstellerin,
Erika Mies, im Rahmen des electric cinema, Amsterdam 1971 Cutting 1969 2 Min. (Transfer auf DVD 2003) Video-Dokumentation
der gleichnamigen Aufführung aus dem Beitrag „Wiener Underground", in: Apropos Film, gestaltet von Helmut Dimko und Peter
Hajek, Erstausstrahlung/ ORF am 12.9.1969
(Original verschollen) N8mm, 1 Min., s/w, ohne Ton (Transfer
auf Video 1995) Kamera: VALIE EXPORT Performerin: VALIE EXPORT electric cinema, Amsterdam 1971